Der neue Rexton misst 4,85 Meter in der Länge und wiegt rund zwei Tonnen.

Bulliger Geländewagen

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SSANGYONG Koreanischer Autobauer hat sein Topmodell frisch aufgelegt

Von unserem Redakteur
Alexander Rülke


Er ist das aktuelle Topmodell von Ssangyong in Deutschland: der 4,85 Meter lange Rexton. Mit modernisiertem Design und zusätzlichen Ausstattungsmerkmalen geht der als Fünf- und Siebensitzer verfügbare Geländewagen nun in seiner neuesten Auflage an den Start. Die Autostimme hat sich den Koreaner genauer angeschaut.

20-Zoll-Räder
Weit ausgestellte Radkästen und die breiten Flanken am Heck fallen beim Betrachten sofort auf. Auch an Details hat der Autobauer gearbeitet – so befinden sich die vorderen Blinker nun in den Seitenspiegeln, es gibt einen kleinen Spoiler am Heck mit integrierter Bremsleuchte sowie eine markante Chromspange am Stoßfänger. Optional sind 20 Zoll große Leichtmetallräder zu haben (plus 1000 Euro), sie verleihen dem mehr als zwei Tonnen schweren Fünftürer einen stämmigen Auftritt. LED-Tagfahrlicht und LED-Rückleuchten runden das Erscheinungsbild ab.

9,2-Zoll-Display
Deutlich hochwertiger als früher kommt das Interieur daher. In der Mitte das Armaturenträgers befindet sich nun ein bis zu 9,2 Zoll großes Display des Infotainmentsystems, das dank Apple Car Play und Android Auto auch die Einbindung von Smartphones ermöglicht. Silberfarbene Applikationen, Nappaledersitze (plus 2000 Euro) und ein griffiges, beheizbares Multifunktionslenkrad mit drei Speichen fallen ebenso ins Auge wie der massive Gangwählhebel der Sieben-Stufen-Automatik (plus 2500 Euro). Haptisch ansprechende Oberflächen, eine indirekte Ambientebeleuchtung und moderne Cockpit-Anzeigen verleihen dem Innenraum zusätzlichen Charme.
Pluspunkte sammelt der große Asiate mit seinem Platzangebot vorne wie hinten, das auch für große Mitfahrer absolut ausreichend dimensioniert ist. In fünfsitziger Konfiguration bietet er ein Ladevolumen von bis zu 1977 Liter, beim Siebensitzer sind es maximal 1806 Liter. Eine elektrisch öffnende und schließende Heckklappe erleichtert das Be- und Entladen (im Paket plus 2500 Euro). Nettes Extra am Rande: Je nach Ausstattungsvariante lassen sich auch die Sitze in der zweiten Reihe beheizen.
Deutlich zugelegt hat der Rexton bei der Sicherheit. Beim neuen Modell schützen neun Airbags die Insassen. Ein automatisches Notbremssystem verzögert bis 60 km/h im Ernstfall von alleine, Totwinkel- und Frontkollisionswarner schlagen Alarm, außerdem verfügt der Rexton über eine Verkehrszeichenerkennung sowie Spurhalte- und Fernlichtassistent.
Ein im Alltag sehr nützliches Feature ist zudem der Querverkehrswarner: Wer aus einer Parklücke rausfährt und sich seitlich nähernde Fahrzeuge übersieht, weiß das System sehr schnell zu schätzen. Eine Bergabfahrhilfe für steile Passagen und ein Berganfahrassistent, der bei den Versionen mit Schaltgetriebe das Zurückrollen am Berg beim Anfahren verhindert, ergänzen die Ausstattung.

181 PS
Angeboten wird der Rexton wahlweise mit Hinterrad- oder Allradantrieb (plus 2000 Euro) – die Version mit Allrad und Automatikgetriebe darf bis zu drei Tonnen Anhängelast an den Haken nehmen. Keine Entscheidungsfreiheit haben potenzielle Kunden beim Antrieb – hier steht momentan lediglich ein Vierzylinder-Diesel mit 2,2 Liter Hubraum, 181 PS und bis zu 420 Newtonmeter Drehmoment zur Verfügung. Der Selbstzünder beschleunigt den Rexton auf bis zu 185 Kilometer pro Stunde und genehmigt sich laut Norm 7,6 bis 8,3 Liter (CO2-Emissionen: 199 bis 218 g/km). Zum Marktstart stehen sechs Außenfarben, drei Aluräder (17, 18 und 20 Zoll) sowie drei Innenraumdesigns zur Wahl.
Und die Preise? Die Basisversion hört auf den Namen Crystal und kostet mindestens 30 990 Euro, die mittlere Linie Quartz ist ab 35 490 Euro zu haben, und die Topversion Sapphire ab 39 190 Euro. Wer zudem alle Extras mit dazu bestellt, knackt die 50 000 Euro-Marke. Doch egal, für welche Variante man sich auch entscheidet: Fünf Jahre Garantie plus Mobilitätsgarantie bis 150 000 Kilometer sind immer mit an Bord.

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